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Infoveranstaltung zum neuen PEPP-Entgeltsystem

Rund 230 Gäste haben im Mai an einer LVR-Infoveranstaltung zum PEPP-Entgeltsystem in Köln teilgenommen. Bei der Diskussion ging es nicht nur um die Äußerung von Kritik: Auch Alternativen wurden vorgestellt.

Der LVR diskutierte das neue Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Kliniken

Gruppenfoto der Teilnehmer der PEPP-Schulung
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Durch das neue Vergütungssystem sehen viele Expertinnen und Experten vor allem die Ziele für die Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung gefährdet. Das neue PEPP-Entgeltsystem belohnt kurze Verweildauern von Patientinnen und Patienten und setzt damit Fehlanreize zu Lasten eben dieser psychisch schwer kranken Menschen. Besonders kritisch wird die Degression eingeschätzt. Während bisher jeder Tag der Behandlung gleich vergütet wird, nimmt im neuen System die durchschnittliche Vergütung je Tag mit zunehmender Verweildauer ab. Der LVR-Klinikverbund nutzte mit dieser Infoveranstaltung die Gelegenheit, nicht nur Kritik am vorhandenen System vorzubringen, sondern auch aktiv an der Verbesserung mitzuwirken. So wurden 25 konkrete Verbesserungsvorschläge formuliert und in die weitere Systementwicklung eingebracht.

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