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Integrationsbeauftragte der LVR-Kliniken

In jeder LVR-Klinik steht mindestens ein Integrationsbeauftragter bzw. eine Integrationsbeauftragte für die Belange von Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund bzw. fremder Muttersprache, Kultur und Religion zur Verfügung. Die Integrationsbeauftragten sind in dieser Eigenschaft unmittelbar der ärztlichen Direktion unterstellt.

Die Aufgaben der Integrationsbeauftragten bestehen im Wesentlichen in der Beratung des Klinikvorstands und Abteilungsärztinnen bzw. –ärzten in allen interkulturellen belangen durch:

  • Förderung des Kontaktes zwischen der LVR-Klinik und den kommunalen Stellen des Versorgungsgebietes, insbesondere den Integrationsbeauftragten der Region, Sozialdiensten sowie den kulturellen und gesellschaftlichen Vereinigungen der Migrantinnen und Migranten, den sozialen- und gemeindepsychiatrischen Diensten, en Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe und der Altenhilfe, Beratungsstellen für Familien, Selbsthilfeverbänden, etc.
  • Vertretung der LVR-Klinik in Absprache mit dem Klinikvorstand in allen Belangen der Integration von Migrantinnen und Migranten in kommunalen Gremien und Arbeitsgruppen, etc.
  • Förderung des Informations- und Gedankenaustauschs in allen migrationsspezifischen Belangen zwischen den LVR-Kliniken und weiteren Trägern
  • Vertretung der LVR-Klinik in Arbeitskreisen auf Trägerebene
  • Entwicklung eines Klinikkonzeptes für die Integration von Migrantinnen und Migranten
  • Vorschlag und Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung von Migrantinnen und Migranten im Rahmen des Qualitätsmanagements
  • Ermittlung des Bedarfs an fremdsprachigen Materialien, insbesondere Informationsmaterial für Patienten, Patientinnen und Angehörige, diagnostische und therapeutische Materialien, Verfügbarkeit von qualifizierten Dolmetscherdiensten
  • Ermittlung des klinikinternen Bedarfs an gezielter Fort- und Weiterbildung für die Fachkräfte

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