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Die Referentinnen und Referenten der LVR-Fokustagung 2018

Dewald, Dorothea

Dorothea Dewald

Geboren in Aachen, Ausbildung zur Steuerbeamtin, Erwerb der Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg, Studium Psychologie in Wuppertal und Aachen.
Mehrjährige Tätigkeit in der Forschung an der RWTH Aachen, seit 1991 im Bereich des Maßregelvollzugs tätig. 1991-2008 LVR-Klinik Viersen, seit 2008 Therapeutische Abteilungsleitung LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt.
Tätigkeit als Sachverständige für Gerichte, Kliniken und Justizvollzugsanstalten, Delegierte der Psychotherapeutenkammer NRW, Ausbildung von Sachverständigen im Auftrag der PTK NRW.

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Gouzoulis-Mayfrank, Euphrosyne

Frau Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Prof. Dr. med. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank studierte Medizin an der Universität Mainz und promovierte im Jahr 1986 am Pharmakologischen Institut. Von 1986 bis 1992 absolvierte sie ihre neurologische und psychiatrische Ausbildung an der Universitätsklinik Freiburg sowie die psychotherapeutische Zusatzausbildung in Tiefenpsychologischer Psychotherapie und in Verhaltenstherapie. Von 1993 bis 2003 war Prof. Dr. Gouzoulis-Mayfrank Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Aachen. 1999 habilitierte sie über "Die Modellpsychose - Über die Wirkungen halluzinogener, entaktogener und psychostimulatorischer Substanzen am Menschen". Im Jahr 2002 erhielt sie einen Ruf auf eine C3-Professur am Universitätsklinikum Köln. Ab 2003 war Prof. Dr. Gouzoulis-Mayfrank Professorin und Leitende Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Köln bevor sie 2008 Ärztliche Direktorin und Abteilungsärztin Allgemeine Psychiatrie II der LVR-Klinik Köln wurde. Unter anderem ist Prof. Dr. Gouzoulis-Mayfrank Vorstandsmitglied der BDK, Mitglied des Sachverständigenausschusses für Betäubungsmittel des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte/Bundesopiumstelle) und Vorstandsmitglied des Landesverbandes Leitender Ärztinnen und Ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie NRW e.V. Zudem ist sie u.a. Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (DGPPN), der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG Sucht) und der Deutschen Fachgesellschaft Psychose und Sucht (DFPS). Seit Oktober 2016 ist Frau Prof. Gouzoulis-Mayfrank Direktorin des LVR-Instituts für Versorgungsforschung.

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Herpertz, Sabine C.

Prof. Dr. Sabine C. Herpertz

Prof. Dr. Sabine C. Herpertz studierte Humanmedizin in Bonn, promovierte in Frankfurt und habilitierte in Psychiatrie und Psychotherapie an der RWTH Aachen. Sie bekleidete zwischen 2002 und 2003 eine Professur für Experimentelle Psychopathologie an der RWTH Aachen, bevor sie zwischen 2003 und 2009 den Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Rostock übernahm. Seit 2009 ist sie Lehrstuhlinhaberin für Allgemeine Psychiatrie an die Universität Heidelberg, ärztliche Direktorin der gleichnamigen Klinik und geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg. Ihr Forschungsschwerunkt ist die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Emotionen und sozialen Funktionen bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen mittels experimenteller Psychopathologie und neurowissenschaftlichen Methoden, v.a. funktioneller Bildgebung, sowie Wirkmechanismen von Psychotherapie. Sie ist Beisitzerin für Psychotherapie im Vorstand der DGPPN, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (DGBP) sowie der International Society for the Study of Personality Disorders (ISSPD).

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Kienast, Thorsten

Prof. Dr. Thorsten Kienast

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. W3 Professur für klinische Neurowissenschaften und Psychotherapieforschung. Studium und Ausbildung an der Universtiy of London und Charité Berlin sowie der Universität Schleswig Holstein, Campus Lübeck. Psychotherapeutische Ausbildung ua. im BRTC Seattle, Mitentwicklung des DBT-Sucht Konzeptes. Heute: Lehr und Forschungsaufträge an der Charité Berlin und Medicalschool Hamburg sowie selbständige Tätigkeit in eigener Praxis. Ausbildungsaufträge an verschiedenen medizinischen und psychologischen Instituten in Berlin, Hamburg, Köln. Anerkannter Supervisor (IFT, DDBT). Erstautorenschaften ua. in Nature Neuroscience. Promotion im Jahre 2000 zum Thema Autonomes Nervensystem und Herzrhythmusstörungen (Experimentelle Arbeit), Habilitation 2010 (Neurobiologie von Motivation und Emotion beim Menschen mittels PET und fMRT) beides an der Charité Berlin. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Biologie und Psychotherapie bei Menschen mit Persönlichkeitsstörungen und Suchterkrankungen. Kongresspräsident und Organisator mehrerer internationaler Fachkongresse zu dem genannten Thema, Mitinitiator der ersten Berlin-Brandeburgischen Suchttherapietage

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Papke, Kerstin

Kerstin Papke

Kerstin Papke wurde 1965 in Selters im Westerwald geboren. Nach Abschluss der Ausbildung zur Krankenschwester 1986 war sie zunächst in unterschiedlichen Bereichen tätig. Ab 2004 arbeitete Frau Papke auf den DBT-Stationen am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Seit 2009 ist sie DBT-Therapeutin für Sozial- und Pflegeberufe sowie seit 2013 DBT-Trainerin für Sozial- und Pflegeberufe und seit 2016 DBT-Coach für Sozial- und Pflegeberufe. Kerstin Papke ist Mitarbeiterin im Vorstand des Dachverbandes DBT und Referatsleiterin des Referats Pflege im DDBT. 2016 hat sie die Trackleitung der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, sowie des Adoleszentenzentrums, am Zentralinstitut für seelische Gesundheit Mannheim übernommen.

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Schmahl, Christian

Prof. Dr. Christian Schmahl

Christian Schmahl ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin und Professor für Experimentelle Psychopathologie. Außerdem ist er Sprecher der Klinischen Forschergruppe 256 „Mechanismen der gestörten Emotionsregulation bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung“. Er absolvierte die Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik Freiburg und die Ausbildung zum Facharzt für Psychotherapeutische Medizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit. Seine wissenschaftlichen Publikationen umfassen mehr als 150 Zeitschriftenartikel und Buchkapitel sowie zwei Bücher.

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Staudter, Claus

Claus Staudter

Claus Staudter ist seit 1982 am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim beschäftigt. Der Fachpfleger für Psychiatrie mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie ist Ausbilder von Deeskalationstrainern mit den Schwerpunkten Umgang mit Aggression und Gewalt sowie ADHS. Claus Staudter entwickelt Konzepte im Bereich Personalentwicklung und der Gestaltung der Kernaufgaben Psychiatrischer Pflege mit Entwicklung eines Skill- und Grade-Mix-Modells. Außerdem hat Claus Staudter eine Studie zu Deeskalation in beschützenden psychiatrischen Akut-Bereichen verfasst und kümmert sich um den Aufbau eines Anti-Aggressions-Trainingsprogramms für den Bereich Adoleszentenbehandlung.

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Steil, Regina

Regina Steil

Dr. Regina Steil ist Akademische Oberrätin, Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin. Sie studierte Psychologie und Psycholinguistik an der Universität Marburg, bevor sie an der Universität Göttingen promovierte. Dr. Steil habilitierte an der Goethe-Universität Frankfurt, wo sie aktuell als Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Verhaltenstherapie-Ambulanz und Akademische Oberrätin am Institut für Psychologie in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie tätig ist. Dr. Steil war Past President, Gründungsmitglied und langjähriges Vorstandsmitglied der DeGPT und ist Mitglied der DGPs. Seit 1995 hat Dr. Steil zahlreiche Publikationen herausgegeben und ist Principal Investigator zahlreicher Forschungsprojekte unter anderem gefördert durch DFG und BMBF.

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Stoffers-Winterling, Jutta

Diplom-Psychologin Jutta Stoffers-Winterling

Jutta Stoffers-Winterling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. Die approbierte Psychologische Psychotherapeutin (VT) war nach dem Studium an der Universität Freiburg u.a. auf der DBT-Spezialstation für Borderline-Persönlichkeitsstörungen am Universitätsklinikum Freiburg tätig. Seit 2011 ist sie in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz angestellt. Ihr Forschungsinteresse gilt der evidenzbasierten Versorgung insbesondere der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Sie ist Autorin verschiedener Cochrane-Reviews zum Thema, wofür sie 2013 gemeinsam mit Prof. Lieb den „Hamburg Preis Persönlichkeitsstörungen“ erhielt. Aktuell begleitet sie die Erstellung der S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörungen als wissenschatliche Koordinatorin.

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Walger, Petra

Dr. Petra Walger

Dr. med. Petra Walter ist seit 2017 Chefärztin der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LVR Klinikums Düsseldorf. Nach ihrem Studium in Münster und der Facharztausbildung in der LVR Klinik in Bonn war sie langjährig Oberärztin in der Uniklinik Köln mit dem Schwerpunkt Psychosefrüherkennung. In diesem Rahmen ist sie weiterhin an dem laufenden SNF/DFG Forschungsprojekt „Early detection of psychosis in children and adolescents“ beteiligt. Desweiteren hat sie wissenschaftlich über das Thema Bindungsrepräsentationen bei delinquenten weiblichen Jugendlichen geforscht und hat sich in diesem Rahmen in der Arbeitsgruppe der Kölner GAP-Studie: Gewalt, Aggression und Persönlichkeit von Jugendlichen mit beginnenden Persönlichkeitsentwicklungsstörungen im Jugendalter beschäftigt.

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