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LVR-Kliniken behandeln psychisch erkrankte Menschen ab 60 Jahren

Die gerontopsychiatrischen Zentren des LVR behandeln psychisch erkrankte Patienten ab 60 Jahren. Sie berücksichtigen in der Diagnostik und Behandlung die Lebenserfahrungen und Lebensumstände Ihrer Angehörigen.

Wem können die gerontopsychiatrischen Kliniken des LVR helfen?

  • Psychisch erkrankten Menschen ab dem 60. Lebensjahr*
  • Suchtkranken Menschen ab dem 65. Lebensjahr*
  • In Ausnahmefällen: Patienten unter 60 Jahren mit Erkrankungen, wie z.B. vorzeitiger Demenz

*Altersgrenze kann je nach Klinik abweichen

Was leistet die Gerontopsychiatrie?

Die Gerontopsychiatrie widmet sich psychisch erkrankten Menschen jenseits des 60. Lebensjahres. Durch ihr langes Leben mit allen körperlichen, psychischen und sozialen Erfahrungen sowie durch ihre aktuellen Lebensumstände prägen sich psychische Krankheiten anders aus, als bei jüngeren Menschen.

Die Gerontopsychiatrie in den Kliniken des LVR setzt Diagnose- und Behandlungskonzepte ein, die speziell an die Situation alter Menschen angepasst sind. So muss etwa abgeklärt werden, welche Prozesse und Verhaltensweisen dem "normalen" Alterungsprozess geschuldet sind und wo sich psychische Krankheiten ausbilden.

Wie behandelt die Gerontopsychiatrie?

Die gerontopsychiatrische Behandlung in den psychiatrischen Fachkrankenhäusern des LVR hat das Ziel, alten Menschen nach einer möglichst kurzen stationären Behandlung wieder ein selbständiges Leben zu Hause, in der häuslichen Pflege oder in geeigneten, wohnortnahen Pflegeheimen zu ermöglichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, kombinieren speziell ausgebildete Ärzte-, Therapeuten- und Pflegeteams in den Kliniken die wirksamsten Behandlungsmethoden zu einem ganzheitlichen Therapiekonzept. Die teilstationäre Behandlung in Tageskliniken und ambulante Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen sanfte Übergange wieder zurück nach Hause oder in weitere Unterstützungssysteme.

Alle LVR-Kliniken bieten Abteilungen für Gerontopsychiatrie an.

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