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Workshop 6

Guided Imagery and Music nach Dr. Helen Bonny

Die Methode:
Guided Imagery and Music (GIM) ist eine experimentelle Psychotherapie, bei der klassische Musik als Zugang zu Imaginationen (Gefühle, Gedanken, Tagträume, Bilder, Erinnerungen, körperliche Empfindungen usw.) genutzt wird. Die Kombination von Musik und Entspannung kann Imaginationen ins Bewusstsein rufen, die mit Unterstützung eines Therapeuten zu persönlichem Wachstum führen können. GIM kann größere Selbsterkenntnis, positive Veränderungen im Verhalten und geistliche Weiterentwicklung bewirken. GIM wurde in den frühen 70er Jahren von Dr. Helen L. Bonny am Maryland Psychiatric Research Center, USA entwickelt und erforscht. Seitdem wird GIM erfolgreich von speziell ausgebildeten Therapeuten angewandt.

Wer profitiert von GIM?
GIM wurde mit Erfolg in Einzel- und Gruppentherapie eingesetzt. Die Methode hat sich als geeignet gezeigt für Klienten mit emotionalen, stressbedingten und körperlichen Krankheiten, für Suchtkranke und für Personen, die Interesse an kreativer oder geistlicher Entwicklung haben.

Die Musik:
Die Musik, die für GIM genutzt wird, bildet die Basis für verschiedene Reaktionen und bietet Unterstützung für Klient und Therapeut. Die Rhythmen, Melodien, Harmonien und Klangfarben der Musik können viele verschiedene Imaginationen erwecken. Die Musik fördert die Entspannung und kann auch Energie geben. Durch ihre ständige Bewegung kann sie Veränderung bewirken. Die Musik kann auch ein Weg zu spirituellen Erfahrungen oder eine Brücke zu Symbolen sein.

Die Möglichkeiten:
Klienten, die GIM als Methode wählen, haben viele Möglichkeiten für persönliches Wachstum. Sie können Einsichten in zwischenmenschliche Beziehungen bekommen. Alte Verhaltensmuster können verschwinden, und eine neue Lebensweise kann an deren Stelle treten. Durch die Zusammenarbeit mit dem Therapeuten können diese Möglichkeiten bewusster werden und in das tägliche Leben integriert werden. Der Klient kann bisher unbekannte Teile seines Selbst entdecken und seine Grenzen erweitern.