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Rehabilitation im LVR

Soziale Rehabilitation

Psychische Störungen können zu langjährigen Behinderungen führen. Umso wichtiger ist es für die Betroffenen, im ersten Schritt den Umgang mit sich selbst und der psychischen Störung zu erlernen.

Deshalb bieten die LVR-Kliniken Bedburg-Hau, Bonn, Düren, Düsseldorf, Köln, Langenfeld, Mönchengladbach und Viersen neben ihren vielfältigen Behandlungsangeboten in eigenständigen Bereichen für soziale Rehabilitation auch Hilfen zur gesellschaftlichen Teilhabe für Menschen mit seelischen Behinderungen. Durch Maßnahmen zur sozialen Rehabilitation soll den in Folge einer psychischen Erkrankung behinderten Menschen ein größtmögliches Maß sozialer Teilhabe erschlossen und die Rückkehr in ein selbständiges Leben unterstützt werden.

Die Kliniken halten insgesamt ca. 400 Plätze in klein dimensionierten Wohneinrichtungen in den Städten und Kreisen des Rheinlands vor. Darüber hinaus unterstützen ambulante Angebote seelisch behinderte Menschen bei einem möglichst selbstbestimmten Leben.

Medizinische Rehabilitation

Der medizinischen Rehabilitation kommt besonders im Bereich der Suchterkrankungen eine große Rolle zu. Diese Erkrankung wird als multifaktorielles Geschehen verstanden, dem psychodynamische, kulturelle, aber auch biologisch-genetische Ursachen zugrunde liegen. Der aktuellen Lebens-, Wohn- und Arbeitssituation kommt besondere Bedeutung zu. Im multiprofessionellen Team sind verschiedene therapeutische Betrachtungs- und Herangehensweisen vertreten, die auf sozialpsychiatrischen Überzeugungen basieren und sowohl in das Gesamtkonzept als auch in die individuellen Therapiepläne integriert werden.

Verhaltenstherapeutische, systemische und tiefenpsychologische Behandlungskonzepte kommen zur Anwendung wie Rollenspiele, Entspannungstechniken, Ernährungs- und Gesundheitsberatung, soziales Lernen, Sport- und Arbeitstherapie. Die Gruppentherapie bildet den strukturellen Behandlungsschwerpunkt, sie wird durch Einzelgespräche ergänzt.

Übergeordnetes Ziel der Behandlung ist immer das Erreichen einer möglichst stabilen und dauerhaften Suchtmittelabstinenz, auf deren Grundlage erst eine zufriedenstellende Reintegration ins Erwerbsleben und in andere wichtige gesellschaftliche Strukturen möglich wird.

Komponenten

  • Weiterführung der medizinischen Behandlung
  • regelmäßige Blutbildkontrollen
  • Selbstverantwortliche Einnahme von Medikamenten
  • Aufklärung über die eigene Diagnose/Erkrankung
  • Einzel- und Gruppentherapie
  • Beratung über eine weiterführende Behandlung
  • Sporttherapie