Zum Inhalt springen

Bipolare Störungen/Manisch-depressive Erkrankungen

Bipolare Störungen oder manisch-depressive Erkrankungen machen sich meistens zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr erstmalig bemerkbar. Die manischen Phasen sind bestimmt von euphorischer Hochstimmung, unbändigem Tatendrang und maßloser Selbstüberschätzung. In den depressiven Phasen fühlen sich die Betroffenen schwung- und lustlos, schwermütig und matt. Sie haben quälende Ein- und Durchschlafstörungen. Während der akuten Phase erkennen nur wenige Patienten ihre Erkrankung. Oft müssen dann Angehörige und Freunde den Anstoß zur Behandlung geben.

Die Therapie erfolgt mittels Psychotherapie, Medikamenten und je nach Schwere der Erkrankung stationär, teilstationär in einer Tagesklinik oder ambulant.